Kindervorsorge: Der größte Vorteil deines Kindes ist Zeit
Wer für ein Kind vorsorgt, hat den stärksten Verbündeten überhaupt: 18 und mehr Jahre Zeit. Aus kleinen monatlichen Beträgen wird über den Zinseszins ein echtes Startkapital – und mit der Frühstart-Rente gibt der Staat ab 2027 für Kinder von 6 bis 18 Jahren 10 € im Monat dazu. Der Bundestag hat sie am 16. Oktober 2026 beschlossen, der Bundesrat muss noch zustimmen. Hier bekommst du den Überblick, welche Bausteine es gibt und womit du anfängst.

Diese Bausteine gibt es
- Frühstart-Rente (staatlich, ab 2027) – vom Bundestag beschlossen, der Bundesrat muss noch zustimmen. 10 €/Monat vom Staat für Kinder ab Jahrgang 2020, vom 6. bis zum 18. Geburtstag. Der wichtigste neue Baustein → alles Wichtige auf unserer Frühstart-Rente-Seite.
- Kinderzulage im Vorsorgedepot der Eltern – 300 € je Kind und Jahr obendrauf auf eure eigene Vorsorge.
- Eigenes Sparen fürs Kind – ETF-Sparplan oder Junior-Depot für Ausbildung, Führerschein, Start ins Leben. Flexibel, aber ohne staatliche Förderung.
Was davon zuerst? Kurz gesagt: Erst die geschenkten Zulagen mitnehmen, dann flexibel aufstocken.
Warum Zeit den Unterschied macht
Der größte Hebel bei der Kindervorsorge ist nicht die Höhe der monatlichen Rate, sondern der lange Anlagehorizont. Je früher der Sparplan beginnt und je länger er läuft, desto stärker wirkt der Zinseszins: Erträge werden wieder mitangelegt und werfen selbst erneut Erträge ab. Ein Start direkt ab Geburt hat deshalb spürbar mehr Vorlauf als ein Start erst im Schulalter – bei sonst gleicher Sparrate. Wie viel am Ende zusammenkommt, hängt von Sparrate, Laufzeit und Wertentwicklung ab und ist je nach Vertrag unterschiedlich; die konkrete Höhe rechnen wir gemeinsam individuell durch.
Häufige Fragen
Starte mit den geschenkten Zulagen.
Wir zeigen dir in 15 Minuten, was für euer Kind drin ist.